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13.08.2002
Rekordzulaufmenge vom 20.06.2002 im August 2002 drei Mal
übertroffen /
Überwachungswerte am Klärwerksablauf nicht
überschritten
Mit den Zulaufmengen am 5. August (59.000 m³) und am 13. August
(57.000 m³) wurde der Zulaufrekord vom 20. Juni (55.000 m³)
übertroffen. Absoluter "Spitzenreiter" ist jedoch der 12.
August. An diesem Tag wurden 66.400 m³ Abwasser von den Abwasserpumpwerken
aus Berlin-Spandau, Oranienburg, Hohen Neuendorf, Hennigsdorf, Velten,
Falkensee und dem Zweckverband Glien zum Klärwerk Wansdorf gefördert.
Der Dauerregen am 12. August führte zu diesem neuen Rekord. Über
24 Stunden liefen zum Beispiel die Pumpen im Abwasserpumpwerk Oranienburg im
Dauerbetrieb. Normal sind kurze Pumpenlaufzeiten, denen längere
Stillstandszeiten folgen, bis die Füllstandsmesseinrichtung im
Pumpenzulaufbecken beim Erreichen des Einschaltpegels automatisch die Pumpen
wieder einschaltet.
Die Nachklärbecken im Klärwerk waren randvoll. Der starke Regen
führte unser Klärwerk an die absolute Obergrenze seiner hydraulischen
Belastbarkeit. Wesentlich für uns ist, dass an keinem der drei Tage die
zulässigen Schadstoffkonzentrationen (Stickstoffverbindungen, wie
Ammoniumstickstoff, Phosphor, organisch gebundene Halogene usw.)
überschritten wurden!
Bei solchen Extremzuständen zeigt sich, wie gut das Klärwerk
dimensioniert ist. Die in die Konzeption des Klärwerks eingeflossenen
jahrzehnte langen Erfahrungen der Berliner Wasserbetriebe machen sich jetzt
bezahlt. Ebenso wichtig ist dabei natürlich unsere eingespielte
Betriebsführungsmannschaft, die ihr Handwerk aus dem Effeff beherrscht.
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